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Brüssel bietet mehr: EU-Fördermittel für die Innovationsforschung werden erheblich verstärkt – Chancen und Möglichkeiten für die Hauptstadtregion

22. Mai 2012 @ 19:00 - 21:00

€12

Der Vorschlag der Europäischen Kommission für das neue Förderprogramm für Forschung und Innovation – Horizon 2020 – liegt seit Ende des vergangenen Jahres auf dem Tisch. Es soll nach Abschluss der Gesetzgebungsphase Anfang 2014 in Kraft treten. Stärker als bisher soll die Verwertung von Forschungsergebnissen durch gezielte Förderung von Innovation und die Entwicklung marktreifer Produkte erleichtert werden. Das vorgeschlagen Finanzvolumen für den Förderzeitraum 2014 bis 2020 beträgt rd. 87 Mrd. Euro (+61%).  Erste Ausschreibungen können gegebenenfalls bereits in der zweiten Jahreshälfte 2013 veröffentlicht werden. Damit soll ein lückenloser Übergang zum derzeitigen 7. Forschungsrahmenprogramm, für das das noch bis 2013 Anträge gestellt werden können, sichergestellt werden. Die neue Landesregierung hat sich in ihrer Koalitionsvereinbarung zum Ziel gesetzt,  die Diskussion über das künftige Forschungsrahmenprogramm  („Horizon 2020“) aktiv zu begleiten und die Berliner Interessen einzubringen. Die intensive Akquisition von Fördermitteln aus dem Programm soll in der neuen Legislaturperiode fortgesetzt werden, um die herausragende Stellung des Hochschul- und Forschungsstandorts Berlin weiter auszubauen. Aus Brüssel kommt die Botschaft, dass durch vereinfachte Regeln und Verfahren der oft beklagte hohe Verwaltungsaufwand reduziert werden soll. Allerdings wäre es zu kurz gegriffen, wollte man den Nutzen der EU-Programme nur unter finanziellen Gesichtspunkten bewerten. Mindestens ebenso wichtig sind die Vorteile einer internationalen Forschungs- und Innovationskooperation, ohne die es keine finanziellen Hilfen aus Brüssel gibt.

In einem Einführungsvortrag von Klaus Uckel, Referatsleiter im BMBF, werden den Teilnehmern Basisinformationen zu  den Förderschwerpunkten des aktuellen  7. Forschungsrahmenprogramms (FRP) und den Tendenzen für das 2014 beginnende 8. FRP unter besonderer Berücksichtigung der für Berlin/Brandenburg relevanten Themenfelder vorgestellt. Anschliessend erfolgt ein Podiumsgespräch mit den geladenen Experten Marie-Luise Löper, Senatskanzlei Abteilung für Bundes -und Europaangelegenheiten, Thomas Keese, Witt IndustrieElektronik GmbH,  Prof. Dr. Paul Uwe Thamsen, Vizepräsident für Forschung der TU Berlin, Prof. Dr.-Ing. Georg Duda, BCRT/Charité und Thomas Einsfelder, Berlin Partner GmbH –  Enterprise Europe Network Berlin-Brandenburg. Teilnehmern dieser Veranstaltung wird die Möglichkeit geboten, sich aus erster Hand über folgende Fragen zu informieren: Welche Chancen und  welchen Nutzen versprechen die Forschungsrahmenprogramme für die Hauptstadtregion Berlin/Brandenburg? Inwieweit haben Wissenschaft und Wirtschaft bisher vom 7. FRP der EU profitiert? Mit welchem Aufwand sind Beteiligungen an EU-Projekten möglich? Welche Hilfestellungen gibt es bei der Antragstellung durch Einrichtungen vor Ort? Gibt und gab es systematische oder spezielle Probleme bei der Antragstellung und Projektdurchführung – wie könnten diese überwunden werden? Wie können Partner in anderen EU-Ländern gefunden werden?

Details

Datum:
22. Mai 2012
Zeit:
19:00 - 21:00
Eintritt:
€12
Veranstaltungskategorie:

Veranstaltungsort

Fröbel e.V.
Alexanderstraße 9
Berlin, Berlin 10178 Deutschland
+ Google Karte
Telefon:
+49 30 21235-0

Veranstalter

Berliner Wirtschaftsgespräche e.V.
Telefon:
+49 30 39 90 95 80
E-Mail:
info@bwg-ev.net
Website:
www.bwg-ev.net
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